Wochenlange Recherche, dutzende Studien und eine entscheidende Begegnung mit einer alten Freundin haben mich gerettet.
Inklusive 2-monatigem Selbsttest
Sabine K. | 49 Jahre | Projektleiterin aus Hamburg
Es war ein Dienstag im März, als ich in einem Meeting saß und plötzlich das Wort „Quartalsbericht“ nicht mehr einfiel.
Nicht dass ich vergessen hätte, WAS ein Quartalsbericht ist. Ich wusste genau, was ich sagen wollte. Aber das Wort selbst? Weg. Einfach weg.
Ich saß da, starrte auf meine Notizen, und in meinem Kopf war… Nebel. Als würde ich durch Milchglas auf meine eigenen Gedanken schauen.
„Sabine? Der Bericht?“
Mein Chef wartete. Mein Team wartete. Und ich? Ich saß da wie gelähmt und stammelte: „Ja, also, der… die Zahlen vom letzten… vom Vierteljahr…“
Das war der Moment, in dem ich wusste: Irgendetwas stimmt nicht.
Um ehrlich zu sein, fand ich das noch harmlos. Ich hab es in die Schublade „Menopause“ abgelegt. Und es hat mich erstmal nicht weiter beunruhigt. „So geht es doch allen Frauen und es vergeht sicherlich.“
Aber was ich damals noch nicht wusste — und was mir kein Arzt je gesagt hat:
1. Zwei Drittel aller Alzheimer-Patienten sind Frauen.
2. Beginnt deine Menopause schon in deinen 40ern steigt deine Wahrscheinlichkeit für Alzheimer zusätzlich über >30%.
Und es beginnt genau mit diesen Symptomen.
Nicht weil Frauen schwächer sind. Nicht weil sie älter werden als Männer.
Sondern weil die Wechseljahre einen neurologischen Einschnitt auslösen, den Männer nicht kennen. Einen, der still beginnt. Als Nebel. Als Wortsuche. Als das Gefühl, auf die eigenen Gedanken keinen Zugriff mehr zu haben.
Genau so, wie es bei mir begann.
Lass es mich konkret machen: Wenn du diesen Nebel kennst, dann ist dein Risiko für Demenz im Alter besorgniserregend hoch.
Ich erzähle dir das nicht um dich zu erschrecken.
Ich erzähle es dir, weil diese zwei Studienergebnisse, mein Leben verändert haben. Weil es mir klar gemacht hat: Das hier ist nicht Schusseligkeit. Das hier ist Biologie — und Biologie kann man beeinflussen.
Aber zuerst musste ich verstehen, was wirklich passiert.
In den Monaten davor war es schleichend gekommen.
Zuerst waren es nur Kleinigkeiten. Namen von Kollegen, mit denen ich seit Jahren zusammenarbeitete. Die PIN meiner EC-Karte. Wo ich mein Auto geparkt hatte.
„Das ist doch normal mit dem Alter“, sagte mein Mann.
Aber ich war 47. SIEBENUNDVIERZIG. Nicht 87.
Und es wurde schlimmer.
Ich stand im Supermarkt und konnte mich nicht entscheiden, welche Milch ich kaufen sollte. Nicht weil es zu viele Optionen gab – ich konnte die Informationen auf den Packungen einfach nicht mehr verarbeiten. 1,5% oder 3,8%? Mein Gehirn fühlte sich an wie ein Computer, der zu viele Programme gleichzeitig laufen hatte.
Eines Morgens musste ich drei Mal nachlesen, welches Medikament meine Mutter nimmt. Drei Mal. In fünf Minuten.
Als ich beim Arzt nach meiner eigenen Handynummer gefragt wurde, musste ich in mein Handy schauen.
Meine eigene verdammte Handynummer.
Was niemand über Brain Fog in den Wechseljahren sagt: Es fühlt sich an, als würdest du dümmer werden.
Und das Schlimmste? Die Selbstzweifel.
Ich saß abends auf der Couch und googelte heimlich „frühe Demenz Symptome“. Alzheimer mit 47. Ist das möglich?
Tagsüber im Büro spielte ich es runter. Lachte über meine „Schusseligkeit“. Schrieb alles drei Mal auf. Stellte mir Erinnerungen im Handy für Dinge, die ich früher im Schlaf konnte.
Aber nachts? Nachts lag ich wach und hatte Panik.
Was, wenn ich meinen Job nicht mehr schaffe? Was, wenn meine Kinder denken, ihre Mutter wird senil? Was wenn ich ihre Namen vergesse? Ihre Gesichter?
Meine beste Freundin – auch Mitte 40 – sagte: „Sabine, das sind die Wechseljahre. Das geht vorbei.“
Aber WANN? In einem Jahr? In fünf? Und was ist mit meiner Karriere? Mit meinem Leben JETZT?
Ich hatte nicht vor, die nächsten 10 Jahre meines Lebens im Nebel zu verbringen.
Natürlich bin ich zum Arzt gegangen.
Erste Ärztin: „Ihre Blutwerte sind alle normal. Vielleicht etwas Stress?“
Zweiter Arzt: „Das ist typisch für die Wechseljahre. Das muss man durchstehen.“
Dritte Ärztin: „Wir könnten eine Hormontherapie versuchen.“
Letzteres hörte sich wenigstens nach einem Lösungsansatz an – also gesagt, getan. Die Hormontherapie half. Ein bisschen. Gegen die Hitzewallungen und die Schlafstörungen.
Aber mein Gehirn? Immer noch Nebel.
Ich probierte alles:
Ein Arzt empfahl mir tatsächlich: „Lernen Sie ein Instrument. Das stimuliert das Gehirn.“
Super. Ich schaffe es nicht, mich an meine Passwörter zu erinnern, aber Klavier lernen – DAS wird’s richten.
Ich bin an diesem Abend nach Hause gefahren und habe mich auf mein Bett gesetzt.
Nicht um zu weinen. Ich hatte genug geweint.
Ich habe eine Liste gemacht. Handschriftlich, weil mir das Tippen zu viel war.
Auf der einen Seite: Was ich versucht hatte.
Ginkgo Biloba. Omega-3. Hormontherapie. B-Vitamine. Schlafhygiene-Protokolle. Brain-Training-Apps. Meditation. Und jetzt also: Klavier.
Auf der anderen Seite: Was davon geholfen hatte.
Die Hitzewallungen waren durch die HRT besser geworden. Der Schlaf etwas. Aber mein Gehirn?
Die Spalte war leer.
Ich saß da und schaute auf diese leere Spalte.
Und zum ersten Mal dachte ich nicht: „Ich muss noch mehr versuchen.“
Ich dachte: „Ich verstehe das Problem nicht. Keiner von uns versteht das Problem.“
Fünf Ärzte. Kein einziger hatte mir erklärt, was neurologisch passiert, wenn der Östrogenspiegel sinkt. Sie hatten mir Medikamente gegeben und Ratschläge. Aber das Warum?
Das hatte mir niemand erklärt.
Also beschloss ich, es selbst herauszufinden.
Nicht als Patientin, die auf Antworten wartet.
Als Frau, die aufgehört hat zu warten.
Ich bin Projektleiterin. Ich weiß, wie man recherchiert.
Die erste Woche: medizinische Datenbanken. PubMed. Studien über Östrogen und kognitive Funktion. Über Brain Fog und Wechseljahre.
Was ich fand, war schockierend – nicht wegen der Inhalte, sondern wegen einer einzigen Zahl:
Circa 70% der Frauen in den Wechseljahren berichten von kognitiven Symptomen wie Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwäche.
Siebzig Prozent.
Und trotzdem hatte mir keine einzige Ärztin, kein einziger Arzt in fünf Gesprächen erklärt, was dabei neurobiologisch passiert. Nicht einmal ansatzweise.
Das war kein Versehen. Das war ein systemisches Problem. Und ich verstand warum das so war. Die deutsche Schulmedizin ist getrieben durch die Krankenkassen und Pharmaindustrie. Ein Arzt hat durchschnittlich 3 Minuten um dich zu beraten, weil die Krankenkasse einfach nicht mehr zahlt. Es lohnt sich schlichtweg nicht, dich ernst zu nehmen.
Eine intensive Außeinandersetzung mit deinen Problemen ist schlichtweg nicht profitabel.
Zudem: Ärzte verdienen mit alternativen Ansätzen kein Geld. Die Krankenkasse bezahlt eine Hormonersatztherapie. Also wird es auch immer die Lösung sein, die dir dein Arzt empfiehlt. Andere Ansätze die wirklich helfen können? Uninteressant, weil dein Arzt dafür nichts von der Krankenkasse sieht UND keine Provision von den Pharmaunternehmen kriegt.
Mir war klar: Wenn ich wirklich eine Lösung für mein Problem finden will, muss ich es selbst in die Hand nehmen. Ich grub tiefer.
Das erste, was ich verstand: Östrogen ist nicht primär ein Fortpflanzungshormon. Das ist nur, wie wir es gelernt haben.
Östrogen ist ein Neuroprotektor.
Es schützt Gehirnzellen vor Entzündungen. Es fördert die Bildung neuer neuronaler Verbindungen. Es reguliert Serotonin, Dopamin und Acetylcholin – die Neurotransmitter, die für Stimmung, Motivation und Gedächtnis zuständig sind.
Wenn Östrogen fällt, verliert das Gehirn buchstäblich seinen Schutzschild.
Aber das war erst die Oberfläche.
In der zweiten Woche stieß ich auf etwas, das ich noch nie gehört hatte.
NGF. Nerve Growth Factor. Nervenwachstumsfaktor.
Keine dubiose Internetseite. Eine wissenschaftliche Publikation im Journal of Neuroscience Research. Und dann eine zweite. Und eine dritte.
NGF ist im Grunde das, was dein Gehirn braucht um sich selbst zu erhalten und zu erneuern:
Es sorgt dafür, dass bestehende Nervenzellen überleben und sich reparieren. Dass neue Verbindungen zwischen Neuronen entstehen. Dass das Gehirn flexibel bleibt – anpassungsfähig. Was Wissenschaftler Neuroplastizität nennen.
Und dann, in einer Studie von 2011, der Satz, der alles verändert hat:
„Östrogen stimuliert direkt die NGF-Produktion im Hippocampus und basalen Vorderhirn.“
Der Mechanismus ist inzwischen gut verstanden: Lion’s Mane enthält Hericenone (aus dem Fruchtkörper) und Erinacine (aus dem Myzel). Beide überwinden die Blut-Hirn-Schranke und stimulieren direkt die NGF-Synthese in Neuronen.
Keine Östrogen-Abhängigkeit. Kein Umweg über Hormone.
Ein eigenständiger neurobiologischer Weg um die NGF Produktion anzuregen.
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Und ich muss hier einen Moment pausieren — weil das, was ich jetzt schreibe, der Grund ist, warum mir dieses Thema keine Ruhe lässt:
Das basale Vorderhirn — genau jene Region, in der NGF am stärksten wirkt — ist die erste Hirnstruktur, die bei Alzheimer zerstört wird.
Das ist kein Zufall.
Das ist ein Bio-Mechanismus.
Frauen, die in den Wechseljahren über „ein bisschen Vergesslichkeit“ klagen und damit abgespeist werden — sie durchlaufen gerade möglicherweise exakt jene Phase, in der das Gehirn am verletzlichsten ist.
Und die Medizin schaut zu.
Nicht böswillig. Aber strukturell blind für das, was in weiblichen Gehirnen in dieser Dekade passiert.
Zwei Drittel aller Alzheimer-Patienten sind Frauen. Das ist keine Statistik. Das sind Mütter, Schwestern, Frauen, die irgendwann nicht mehr wissen, wer ihre Kinder sind.
Ich wollte nicht so eine Frau sein.
Das war meine Entscheidung. Keine dramatische, keine heroische.
Nur die Entscheidung, jetzt zu handeln — nicht dann, wenn es zu spät ist.
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Ich kaufte sofort Kapseln. Die günstigste Variante auf Amazon.
Drei Wochen. Täglich. Nichts.
Ich kaufte eine andere Marke – hochdosiert, teurer. Wieder drei Wochen. Wieder nichts Spürbares.
Ich verstand nicht warum ich keinen Unterschied spürte. Ich wusste doch jetzt was es war. Aber ich war kurz davor, es als weiteren gescheiterten Versuch abzuhaken – als ich in einem Forenbeitrag einer Neurowissenschaftlerin las, was das Problem war:
„Die meisten günstigen Lion’s Mane Produkte bestehen aus getrocknetem Fruchtkörper-Pulver ohne Extraktion. Hericenone und Erinacine sind in dieser Form nicht bioverfügbar. Standardisierte Extrakte mit definiertem Wirkstoffgehalt sind die Grundvoraussetzung.“
Ich hatte zwei Monate lang zwar die richtige Substanz, aber in der falschen Form genommen.
Aber es gab noch ein zweites Problem – das wichtigere:
Lion’s Mane hilft definitv. Aber der Rest muss auch mitspielen.
In Asien wird seit Jahrhunderten Alzheimer mit fünf Naturheilmitteln bekämpft. Alle fünf in Kombination entwickeln ein Potenzial, das unvergleichbar ist.
Die Ärzte dort, sind sich schon seit langem im klaren darüber, wie viel Kraft in natürlichen Heilmitteln liegt. Weil das Gesundheitssystem dort ganz anders funktioniert als bei uns.
Statt nur Lions Mane zu verschreiben, setzt man auf eine Kombination von ganzen fünf Wirkstoffen. Warum? Weil sie sich gegenseitig bekräftigen.
Es ist als würdest du ein großes Lagerfeuer machen wollen. Dir ist endlich klar geworden du brauchst dafür ein Feuerzeug. Das Feuerzeug ist der entscheidende Faktor. Ohne Feuerzeug wird es erst garnicht funktionieren. Aber das Feuerzeug alleine wird es schwer haben. Vor allem wenn das Holz schon nass ist, weil es seit Monaten ungeschützt im Regen lag. Wenn du das Feuer aber schnell entzünden willst, wäre es hilfreich kleine Hölzer, Grillanzünder & Spiritus dabei zu haben.
Genau so ist es mit unserem Gehirn. Lions Mane und die Produktion von NGF sind der entscheidende Faktor. Ohne wird es nicht funktionieren. Aber dein Gehirn ist schon eine ganze Weile ungeschützt „im Regen“ unterwegs gewesen. Deshalb hilft es enorm weitere ausgewählte Wirkstoffe hinzuzunehmen. Das ist kein Wirkstoff-Chaos – Das sind gezielte optimierte Wirkstoffe für dein Gehirn.
Ich hatte in drei Wochen Recherche verstanden, warum ich so lange nicht vorangekommen war.
Brain Fog in den Wechseljahren ist kein Einzelproblem. Es ist ein Zusammenspiel von fünf biochemischen Faktoren gleichzeitig. Wer nur einen adressiert, öffnet eine Tür und lässt vier verriegelt.

Faktor 1: NGF-Mangel durch sinkendes Östrogen
Den kennen wir jetzt. Lion’s Mane adressiert ihn – aber nur als standardisierter 4:1 Extrakt aus dem Fruchtkörper, nicht als billiges Pulver.
Hericenone und Erinacine überwinden die Blut-Hirn-Schranke und stimulieren NGF direkt. Unabhängig vom Hormonspiegel.

Faktor 2: Mitochondrialer Energiemangel in den Nervenzellen
Das ist der Faktor, über den am wenigsten gesprochen wird – obwohl er erklärt, warum sich Brain Fog so anfühlt wie mangelnde Rechenleistung, nicht wie Vergesslichkeit.
Nervenzellen sind die energiehungrigsten Zellen im Körper. Sie brauchen kontinuierlich ATP – den Energieträger der Mitochondrien. Wenn die mitochondriale Effizienz sinkt, können Neuronen nicht mehr mit der Geschwindigkeit feuern, die für schnelles Denken, Wortfindung und Multitasking nötig ist.
Cordyceps ein weiterer Pilz (CS-4 Extrakt) verbessert die zelluläre Sauerstoffverwertung und ATP-Produktion direkt in den Mitochondrien. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie stieg die maximale Sauerstoffaufnahme der Teilnehmer nach drei Wochen um 11% gegenüber der Placebogruppe.
Das ist kein Koffein-Kick. Es ist sauberere, stabilere Zellenergie – ohne Crash.
Ohne Cordyceps würde Lion’s Mane NGF-Impulse senden – an Nervenzellen, die nicht genug Energie haben, um zu reagieren.
Faktor 3: Systemische Neuroinflammation
Sinkender Östrogenspiegel aktiviert pro-inflammatorische Signalwege im Gehirn direkt. Das Ergebnis: eine stille, chronische Entzündung in Nervenzellen, die niemand misst und die trotzdem alles bremst.
Der Chaga-Pilz (Inonotus obliquus) hat einen der höchsten antioxidativen Werte aller bekannten Natursubstanzen. Seine Beta-Glucane und Betulinverbindungen hemmen spezifisch die pro-inflammatorischen Zytokine, die bei Östrogenmangel hochreguliert werden.
Chaga schafft erst die Bedingungen, unter denen die anderen Wirkstoffe voll wirken können. Ohne diesen Baustein arbeiten Lion’s Mane und Cordyceps in einer biochemischen Umgebung, die ihrer Wirkung aktiv entgegenwirkt.
Faktor 4: Cortisol-Dysregulation und schlechter Tiefschlaf
Wechseljahre und chronisch erhöhtes Cortisol gehen fast immer Hand in Hand. Hormonelle Schwankungen versetzen das Stresssystem in Daueralarm. Cortisol schädigt den Hippocampus – die Hirnregion für Gedächtnis und Orientierung – bei anhaltender Überproduktion nachweislich.
Dazu kommt der Schlaf. Im Tiefschlaf aktiviert das Gehirn sein glymphatisches System – einen Reinigungsmechanismus, der metabolischen Abfall ausspült, der sich tagsüber beim Denken ansammelt. Fehlt der Tiefschlaf, akkumuliert dieser Müll. Kognitive Funktion leidet direkt und messbar.
Reishi – der vierte Pilz – wirkt als Adaptogen auf GABA-Rezeptoren und senkt nachweislich den Cortisolspiegel bei chronischem Stress. Ohne Abhängigkeit. Ohne Rebound-Effekt.
Ich hatte nach zwei Wochen zum ersten Mal seit Monaten das Gefühl, morgens wirklich ausgeschlafen aufzuwachen.
Faktor 5: Chronischer Systemstress auf HPA-Achsen-Ebene
Die HPA-Achse – das übergeordnete Stresssystem – bleibt bei anhaltenden Wechseljahres-Symptomen dauerhaft aktiviert. Das erhöht Cortisol, senkt BDNF (einen weiteren Nervenwachstumsfaktor), beeinträchtigt die Schlafarchitektur und reduziert direkt die Neuroplastizität, die Lion’s Mane aufzubauen versucht.
Ashwagandha ist eines der am besten erforschten Adaptogene. In einer randomisierten, doppelblinden Studie mit 300mg täglich zeigte sich nach acht Wochen eine signifikante Reduktion von Stressmarkern und Cortisol – und gleichzeitig messbar bessere Gedächtnis- und Aufmerksamkeitswerte.
Ashwagandha ist der stabilisierende Boden. Ohne ihn arbeiten die anderen vier Wirkstoffe in einem System, das permanent Gegenwind produziert.
Warum alle fünf zusammen – die Logik der Kaskade:
Lion’s Mane stimuliert NGF – aber ohne Cordyceps fehlt den Neuronen die Energie, den Wachstumsimpuls zu nutzen.
Cordyceps liefert die Energie – aber in einer entzündeten Umgebung ohne Chaga verpufft ein Teil davon.
Reishi senkt Cortisol und verbessert Tiefschlaf – aber ohne Ashwagandha bleibt die HPA-Achse trotzdem aktiviert.
Ashwagandha stabilisiert das System – aber ohne NGF-Stimulation und Neuroenergieversorgung bleibt die kognitive Kapazität eingeschränkt.
Es ist keine Ansammlung von Zutaten. Es ist eine biochemische Kaskade.
Genau das hatte mir zwei Jahre gefehlt: nicht eine bessere Substanz, sondern ein Ansatz, der alle fünf Faktoren gleichzeitig adressiert.
Ich wusste jetzt, was ich brauchte. Fünf Wirkstoffe die perfekt harmonierten um mein Gehirn vom absterben zu bewahren (ja, genau das ist Alzheimer). In der richtigen Dosierung…Finde das mal.
Mir war klar: Wenn ich sowas finden will, dann müsste es eine Firma geben, die sich mit dem Problem auskannte. Niemand würde als reines Zufallsprodukt fünf adaptogene Wirkstoffe in der richtigen Dosierung zusammen mischen. Ich suchte also nach einer Firma, welche die Studienlage kannte. Die bereit gewesen sein musste, mehr als die üblichen drei Minuten in mein Problem zu investieren. Jemand der es ernst nahm und bereit war etwas zu produzieren, was Frauen in Deutschland brauchten, ohne dass sie es aktiv suchten.
Also hab ich meine Frage einfach bei ChatGPT reingetippt. Ich muss sagen dass ich die KI recht selten nutze. Es entsprich nicht meinem Journalistischen Anspruch. Aber wenn es um Produktsuchen geht, ist es unglaublich effektiv.
Und er schlug mir Myndt Mushroom Cacao vor. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Die KI halluziniert ja bekanntermaßen oft. Also bin ich sofort auf den Shop. Genau die Studien wurden zitiert, durch die ich mich Wochenlang gekämpft habe. Und noch mehr. Warum kannte ich das Produkt nicht? Ich hatte mich gefühlt wie Columbus der Amerika entdeckt hatte.
„Wenn das wirklich funktioniert“, dachte ich mir, „dann…“
Es machte sich einer Erleichterung breit. Aus meiner Angst wurde Hoffnung. Aus Zweifel wurde Sicherheit. Ich konnte das Gefühl in mir kaum in Worte fassen. Eigentlich bin nicht nah am Wasser gebaut, aber in diesem Moment – ich bin ehrlich – kämpfte ich mit den Tränen.
Ich musste es bestellen.
Ich konnte die Lieferung kaum erwarten. Es sollten zwar nur zwei Tage sein, aber ich musste es unbedingt in meinen Händen halten. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste. Es wurde noch skurriler.
Ich war nämlich am Donnerstag (Die Bestellung schickt ich am Mittwoch Abend ab) mit meiner Freundin Miriam zu unserem monatlichem Kaffee verabredet.
Miriam – Anfang 50, IT-Beraterin, jemand dessen Schärfe ich immer bewundert hatte – wirkte an diesem Tag wie die alte Version von sich selbst. Präsent. Schnell. Wie früher.
„Was machst du anders?“, fragte ich direkt.
Sie zeigte mir ihr Handy. MYNDT Mushroom Cacao.
„Seit zwei Monaten. Klingt seltsam, ich weiß. Aber…“
Ich musste sie unterbrechen: „Das kann nicht sein! Ich hab es mir gestern Abend bestellt. Erzähl mir alles sofort!“
Ich hatte mich leicht aus meinem Stuhl erhoben, war fast bestimmend.
„Ich weiß wie du dich fühlst“, sagte sie.
Und dann begann ein langes Gespräch. Sie erzählte mir von ihrer Leidensgeschichte, von Vergesslichtkeit, Wortfindungsstörungen, Studien. Sie erwähnte sogar eine die ich nicht kannte.
Forscher gehen davon aus dass sich bis 2050 die Demenzrate nochmal um 75% erhöhen wird. Genau dann wenn wir in dem Alter sein würden.
„Aber wirkt es Miri?! Ich muss wissen ob es wirkt…“
„Merkst du das nicht?“ – Sie lachte zufrieden.
„Vor zwei Monaten hätte ich dir nicht eine dieser Studien zitieren können“ – „Ich bin erholter, ich bin klarer, ich kann wieder meine PS auf die Straße bringen…Ich bin einfach wieder DA.“
„Ich brauche morgens nicht einmal mehr meinen Kaffee, weil der Mushroom Kakao mich wach macht. Ohne Cortisol (Stress), ohne Mittagstief, ohne Herzrasen. Die werden mich nicht mehr so schnell los!“
Sie hatte recht. Ich hatte es ja schon zum Eingang des Gesprächs gemerkt. Sie war wieder die alte…
Myndt kam an. Ich erwartete dennoch keine Wunder. Ich hatte zu viele Enttäuschungen hinter mir.
Die ersten Tage: nichts Dramatisches.
Aber nach fünf Tagen bemerkte ich etwas, das so klein war, dass ich es fast übersehen hätte:
Ich musste E-Mails nicht mehr dreimal lesen.
Nicht spektakulär. Aber für mich war das wie ein erstes Licht.
Das konstante Gefühl von „Ich kann meine eigenen Gedanken nicht greifen“ – es wurde leiser. Nicht weg. Aber messbar leiser.
Ich schrieb in mein Notizbuch: Vorsichtig optimistisch.
Meine Tochter Clara ist 19. Wir hatten in den letzten Monaten kaum richtige Gespräche geführt – ich war zu erschöpft, zu neblig, zu sehr in meinem eigenen Kopf.
An einem Abend in Woche 2 saßen wir zusammen und redeten. Über ihr Studium, ihre Pläne, einen Typen den sie kennt.
Irgendwann sagte sie: „Mama, du hörst mir gerade wirklich zu.“

Nicht vorwurfsvoll. Einfach überrascht.
Sie hatte recht. Ich hörte wirklich zu. Kein Nebel zwischen ihren Worten und meinem Verständnis. Kein inneres Suchen nach dem Faden.
Ich war einfach da.
Das war der Moment, in dem ich aufgehört habe, skeptisch zu sein.
Meetings waren nicht mehr so anstrengend. Ich konnte wieder Telefonnummern im Kopf behalten. Die zwanzig Post-its auf meinem Monitor wurden weniger.
Aber vor allem: Ich konnte wieder mehrere Gedanken gleichzeitig halten.
Das klingt banal. Für eine Projektleiterin, die sich monatelang durch jeden Meeting-Agendapunkt kämpfen musste wie durch Treibsand – war das revolutionär.
Strategie Meeting. Komplexe Themen, viele Zahlen, schnelle Diskussionen.
Früher: nach 30 Minuten abgeschaltet. Zu viel Input, zu wenig Verarbeitungskapazität.
An diesem Tag war ich die Erste, die eine Lösung vorschlug. Eine gute Lösung. Eine, die Verbindungen zwischen Datenpunkten herstellte, die andere übersehen hatten.
Mein Chef schaute mich an: „Sabine, wir haben dich vermisst.“

Ich musste mich zusammenreißen, nicht zu weinen.
Wieder voll da.
Das war alles, was ich die ganze Zeit gewollt hatte.
Ich saß mit drei Kolleginnen beim Mittagessen. Alle Mitte vierzig bis Mitte fünfzig.
Eine erzählte, dass sie seit Wochen ihrem Chef Fehler in Reports macht – Dinge, die ihr früher nie passiert wären. Sie lachte drüber. Aber ich kannte dieses Lachen.
Es war nicht lustig.
Eine andere sagte, sie überlege ernsthaft, früher in Rente zu gehen. „Ich komme beruflich einfach nicht mehr mit.“
Sie ist 51.
Ich saß da und wusste: Das sind nicht Frauen, die nachlassen. Das sind Frauen, deren Gehirn nicht bekommt was es braucht.
Ich habe ihnen von NGF erzählt. Von Lions Mane, Chaga und Ashwagandha. Von der Kaskade.
Sie schauten mich an wie ich damals Miriam angeschaut hatte.
Das war der Moment, in dem ich entschied, das aufzuschreiben.
Nach drei Monaten mit MYNDT Cacao:
Kognitiv:
Ich kann wieder flüssig sprechen (keine Wort-Blockaden mehr)
Multitasking ist wieder möglich (früher: komplettes Chaos)
Ich erinnere mich an Gespräche vom Vortag
Namen fallen mir wieder ein
Ich kann komplexe Texte lesen ohne drei Mal zurückspringen zu müssen
Emotional:
Keine Panik mehr, dass ich zur Alzheimerstatistik gehören würde
Selbstvertrauen zurück im Job
Weniger gereizt (weil ich nicht ständig gegen meinen eigenen Kopf ankämpfe)
Praktisch:
Keine Post-its mehr überall
Handy-Erinnerungen von 20 auf 3 pro Tag reduziert
Ich VERGESSE nicht mehr ständig, warum ich in einen Raum gegangen bin
Was NICHT passiert ist:
Ich bin nicht plötzlich wieder 25.
Ich habe immer noch Wechseljahres-Symptome. Manchmal schlafe ich schlecht. Manchmal bin ich gereizt.
Aber mein Gehirn funktioniert wieder.
Ich kann:
Das Wichtigste: Ich habe keine Angst mehr an Alzheimer zu erkranken. Das ist unbezahlbar.
Wenn ich meinem Vor-Wechseljahres-Ich eine Nachricht schicken könnte:
„Dein Brain Fog ist nicht deine Schuld. Es ist nicht in deinem Kopf. Und es ist nicht permanent.“
Die Wechseljahre sind keine Erkrankung, die man durchstehen muss.
Dein Gehirn braucht Unterstützung. Nicht Yoga. Nicht Klavier. Nicht positives Denken.
Es braucht die biochemischen Bausteine, die durch sinkende Hormone wegfallen.
Und die kann man ersetzen – wenn man versteht, welche es sind.
Wütend, weil mir niemand die eigentliche Zahlen genannt hat:
Zwei Drittel aller Alzheimer-Patienten sind Frauen.
33% höhere Wahrscheinlichkeit bei einer „frühen“ Menopause
75% mehr Alzheimerpatienten bis 2050
Und wütend, weil ich — als ich anfing zu recherchieren — verstand, warum.
Weil Östrogen NGF produziert. Weil NGF Nervenzellen am Leben hält. Weil ohne NGF das Gehirn sich nicht mehr selbst repariert. Und weil der Östrogensturz in den Wechseljahren diesen Mechanismus bei Millionen Frauen gleichzeitig trifft — während Ärzte sagen: „Das ist normal. Das muss man durchstehen.“
Man kann nicht durchstehen, was neurologisch passiert, wenn man es nicht aktiv unterbricht.
Jede Woche, jeder Monat in dem NGF nicht stimuliert wird — ist eine Woche, ein Monat, in dem mehr verloren geht als gewachsen ist.
Das Gehirn ist kein statisches Organ. Es baut ab oder es erneuert sich. Es gibt kein neutrales Driften.
Und die Frauen, die ich beim Mittagessen beobachtet habe — die Kollegin, die früher in Rente geht, die andere, die über ihre eigenen Fehler lacht — sie wissen das nicht.
Sie denken, sie werden langsamer.
Sie werden nicht langsamer.
Ihr Gehirn bekommt nicht, was es braucht, um zu überleben.
Das ist der Unterschied. Und das ist der Satz, den ich damals gebraucht hätte.
Du bist in den Wechseljahren oder der Perimenopause und merkst, dass dein Denken langsamer geworden ist – nicht dramatisch, aber spürbar und anhaltend.
Du merkst, dass Gespräche anstrengender geworden sind. Dass du Wörter suchst, die früher einfach da waren. Dass du in Meetings präsent sein willst, aber irgendwie nicht kannst.
Du hast Momente, in denen du dich fragst, ob mit dir etwas nicht stimmt – obwohl du weißt, dass du dieselbe Person bist wie immer.
Du erinnerst dich daran, wie sich klares Denken angefühlt hat. Und du weißt: Das hier bist nicht du.
Dann ist dieser Artikel für dich geschrieben.
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Sabine K., 49, Hamburg
P.S.: Mittlerweile haben drei Kolleginnen und meine Schwester angefangen, den Kakao zu trinken. Er hat unseren morgendlichen Kaffee ersetzt. Unsere WhatsApp-Gruppe heißt jetzt „Brain Fog Survivors“. Wir sind eine verdammt scharfe Truppe geworden.
Bei mir: nach einer Woche erste subtile Verbesserungen. Nach sechs Wochen deutlich. Nach drei Monaten stabil und verlässlich. Kein Sprint – aber auch kein jahrelanges Warten.
Ja – ich mache beides. HRT hilft bei Hitzewallungen und Schlaf. Für den kognitiven Nebel war die entscheidende Ergänzung der Pilzkakao. Die beiden adressieren verschiedene Mechanismen und schließen sich nicht aus.
Das ist der häufigste Einwand – und er macht Sinn. Günstiges Pilzpulver ohne standardisierte Extraktion ist nicht bioverfügbar. Dazu kommt: Lion’s Mane alleine adressiert nur einen der fünf Faktoren. Das ist der Unterschied.
Nein. Adaptogene wie Reishi und Ashwagandha haben keinen Gewöhnungseffekt und keinen Rebound bei Absetzen.
Mehr als Aldi-Kakao, ja. Aber ich gebe seit drei Monaten keine 200€ mehr für Einzelsubstanzen aus, die am falschen Mechanismus ansetzen. Und ich überlege nicht mehr, früher in Rente zu gehen.
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Wissenschaftliche Quellen
Lion's Mane & kognitive Funktion:
Mori, K. et al. (2009). Improving Effects of the Mushroom Yamabushitake (Hericium erinaceus) on Mild Cognitive Impairment. Phytotherapy Research.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18844328
Lion's Mane & NGF-Stimulation:
Kawagishi, H. et al. (1994). Erinacines A, B and C, strong stimulators of nerve growth factor (NGF)-synthesis, from the mycelia of Hericium erinaceum. Tetrahedron Letters.
sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0040403901802579
Lion's Mane & Angst/Depression (Wechseljahre):
Nagano, M. et al. (2010). Reduction of depression and anxiety by 4 weeks Hericium erinaceus intake. Biomedical Research.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20834180
Östrogen & NGF im Gehirn:
Sohrabji, F., Miranda, R.C., Toran-Allerand, C.D. (1994). Identification of a putative estrogen response element in the gene encoding brain-derived neurotrophic factor. PNAS.
pnas.org/doi/10.1073/pnas.91.24.11109
Brain Fog & Wechseljahre – Prävalenz:
Greenblum, C.A. et al. (2014). Midlife women: symptoms associated with menopausal transition and early postmenopause and quality of life. Menopause.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23760434
Cordyceps & mitochondriale Energie:
Hirsch, K.R. et al. (2017). Cordyceps militaris improves tolerance to high-intensity exercise after acute and chronic supplementation. Journal of Dietary Supplements.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28474868
Chaga & antioxidative Wirkung:
Glamočlija, J. et al. (2015). A comparative study on edible Inonotus obliquus mushroom. International Journal of Food Science and Nutrition.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25685909
Reishi & Cortisol/Schlaf:
Tang, W. et al. (2005). Ganoderma lucidum polysaccharides as an anti-fatigue agent in mice. Life Sciences.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15763374
Ashwagandha & kognitive Funktion:
Choudhary, D. et al. (2017). Efficacy and Safety of Ashwagandha Root Extract in Improving Memory and Cognitive Functions. Journal of Dietary Supplements.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28471731
Ashwagandha & Cortisol:
Chandrasekhar, K. et al. (2012). A prospective, randomized double-blind, placebo-controlled study of safety and efficacy of a high-concentration full-spectrum extract of Ashwagandha root in reducing stress and anxiety in adults. Indian Journal of Psychological Medicine.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23439798
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